Holzstufen & Geländer für Innentreppen

Stufen in verschiedensten Ausführungen - Geländer in Holz, Edelstahl oder Niro

Fragen & Antworten

Tipps vom Holzstufenprofi

Grundsätzlich sind Geländerhöhen mit 100cm üblich, wobei durch unterschiedliche Landesbauordnungen und Einsatzbereiche der Treppen auch weniger (ca. 90cm) möglich sind. Bei steigenden Geländern wird die Höhe von der Stufenvorderkante im Lot nach oben bis Handlaufoberkante ermittelt. Bei gewendelten Treppen können sich durch den Stufenverzug unterschiedliche Geländerhöhen ergeben.

Vorzugsweise sollten Geländer auf den Treppenlauf und nicht seitlich platziert werden. Aus optischer Sicht wirkt dies viel schöner da ansonsten das Geländer neben der Treppe im Lauftraum hängt. Bei der Befestigung von oben durch eingebohrte Stahlbolzen erreicht man eine wesentlich höhere Stabilität als bei einer seitlichen Verschraubung mit Zugbelastung. Ebenfalls ist es aus bautechnischen Gründen für die Kindersicherheit zu bevorzugen. Durch die seitliche Montage ergeben sich im unteren Bereich größere Öffnungen! Treppengeländer müssen erst bei Treppen mit mehr als drei Stufen als Absturzsicherung angebracht werden.

Als Setzstufen werden die aufrechten Verbindungsstufen (auch Spiegel genannt) die die Trittstufen verbinden bezeichnet. Bei dieser Verwendung ergibt sich somit eine geschlossene Ausführung der Holztreppe. Setzstufen können sowohl als Holz, Kunststoff, Metall oder Fallweise aus Glas bestehen. Die Verbindung zu den Trittstufen kann mittels Verschraubung oder Einfräsung ausgeführt werden.

Senkrechte Geländer Stäbe oder geschlossene Füllungen (Glastafel) sind aus Sicherheitstechnischen Gründen zu bevorzugen. Querlaufende Relingstangen oder Seilgurte sind durch einen Leitereffekt für Kinder nicht zu empfehlen. Seilgurte haben einen zusätzlichen Nachteil da diese auseinander gedehnt werden können und somit eine weitere Gefahr darstellen. Bei querlaufenden Geländer Füllungen darf die Öffnung im Stufen Inneneck nicht größer als 15cm im Quadrat betragen. Glastafeln bei Geländern sind grundsätzlich nach statischen Erfordernissen in VSG Qualität auszuführen.

Betontreppen können mit Holz, Fliesen, Steinzeug, Laminat oder PVC belegt werden. Im Innenbereich wird Holz bevorzugt da dieses Material durch Optik und „Wärme“ viele Vorteile bietet. Holzstufen sollten eine Mindeststärke von 40 bis 50mm aufweisen, da nur so eine hochwertige Montage mit speziellen Montageankern ermöglicht wird. Nur aufgeklebte Parkettböden sind daher nicht zu empfehlen. Weiter haben Parkettelemente den Nachteil dass durch das dünne Material keine Kantenrundungen (technischer Holzschutz) möglich sind. Ein Absplittern der scharfen Stufenkante ist daher sehr wahrscheinlich. Ein zusätzlicher Problempunkt bei der Parkettbelegung ist der seitlich sichtbare unschöne Schnittbereich (sichtbarer Schichtaufbau des Parkettelements!). Bei Ortbetontreppen ist darauf zu achten das die erste und letzte Stufe in unterschiedlichen Höhen ausgeführt sein müssen, wobei die Stufe 1 unten um die Belagsstärke niedriger sein muss und die letzte Stufe oben um dieses Maß höher ausgeführt wird. Bei Stahlbetontreppen ist auf eine gleiche Stufenhöhe und glatte saubere Oberfläche zu achten.

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