Holzstiegen (Wangentreppen)

Stiegen aus Holz - Wangentreppen oder Holmtreppen

Die Wangentreppe ist die alt bekannte Bauart der Treppe, die eigentlich der Ursprung der Holzstiege ist. 
Holzstiegen in Bauform Wangentreppe werden eingesetzt, wo eine geschlossene Bauart mit Setzstufen wegen baulicher Umstände notwendig ist. Die Holzstiege kann natürlich auch ohne Setzstufen in offener Bauart gefertigt werden.

Zusätzlicher Stauraum bei geschlossenen Massivholz-Stiegen: Bei der geschlossenen Bauart ist der Bereich unter der Holzstiege eher beschattet, kann aber mit einer kompletten Verblendung als Stauraum verwendet werden. Stiegen aus Holz verleihen dem Raum Atmosphäre. Lassen Sie sich durch unsere Holzstiegen-Bildergalerie inspirieren.

Traxler Holzstiegen bestechen durch Qualität und Liebe zum Detail. In unserem Ausstellungs-Studio in Helfenberg finden sie zahlreiche Holzstiegen zum Besichtigen. Wir beraten Sie gerne wenn Sie Fragen zu Qualitätskriterien haben. Senden Sie uns eine unverbindliche Preisanfrage - wir senden Ihnen gerne einen Kostenvoranschlag

Holzstiegen liegen im Trend
Eine Holzstiege - oder auch als Holztreppe bezeichnet - ist eigentlich in einem Haus mit mehr als einer Wohnebene notwendig. Leider wird heutzutage noch sehr oft betoniert, da die Meinung vorherrscht, das sei günstiger. Dies ist jedoch ein großer Irrtum, wenn alle Komponenten einer Betonstiege zusammengerechnet werden. Die Holzstiege bietet viele Vorteile, weil gestalterisch fast keine Grenzen gesetzt sind und sie in offener oder geschlossener Bauart geplant werden kann. 

Treppen aus Holz sind einfach zu reinigen
Bei den Holzstiegen ist auch die Reinigung kein Problem, es gibt keine weiße Wand wie bei der Betontreppe, die man beim Stufenwischen unweigerlich verschmutzt. Auch das Raumklima wird durch den natürlichen Rohstoff Holz positiv beeinflusst. Holz reguliert das Raumklima durch Aufnahme und Abgabe von Feuchtigkeit. Beton ist starr, kalt und beschert eine hallende Akustik. Holz dämpft den Raumschall und wird daher auch in Konzerthäusern und Musikhallen immer wieder eingesetzt. 

Behagliches Wohnambiente mit Holztreppen
Stiegen aus Holz wie Bolzentreppe, Wangentreppe, Holmtreppe, Spindeltreppe oder Sambatreppe sind mit Glas und Metall leicht zu kombinieren. Das gesamte Wohnambiente wirkt durch den Einsatz einer Holztreppe wärmer und behaglicher. Falls eine Treppe durch bauliche Veränderungen nach Jahren einmal im Wege stehen sollte, ist das bei der Holztreppe kein Problem. Bei Beton sind Kompressor, viel Lärm und Schmutz samt hohe Kosten nicht auszuschließen. 

Vielfalt an Farben und Holzarten
Fast jede Oberflächenfarbe und optische Finesse ist bei Holz möglich, wobei man bei Beton bald am Ende ist. Die Holztreppe ist wieder im Vormarsch da der Konsument kritischer wird und besser informiert ist. Somit dreht er den „Betonierern“ wieder mehr den Rücken zu. 

Fragen & Antworten

Tipps vom Holzstiegenprofi

Diese Bauart ist eher eine „alte“ traditionelle Version und wird heute eher durch andere Holzstiegentypen ersetzt. Diese Bauart ist als offene oder geschlossene Variante mit Setzstufen möglich.

Bei diesen Wangenstiegen sind die Stufen zwischen links und rechts außenlaufenden Wangen eingefräst (eingestemmt) oder geschraubt. Bei der geschraubten Variante unterscheidet man von unten schräg nach oben in die Wange geschraubt, oder von außen sichtbar geschraubt. Bei Metallwangen werden die Stufen entweder in befestigten Winkelstahl aufgelegt und verschraubt oder von außen sichtbar befestigt.

Als Setzstufen werden die aufrechten Verbindungsstufen (auch Spiegel genannt) die die Trittstufen verbinden bezeichnet. Bei dieser Verwendung ergibt sich somit eine geschlossene Ausführung der Holzstiege. Setzstufen können sowohl als Holz, Kunststoff, Metall oder Fallweise aus Glas bestehen. Die Verbindung zu den Trittstufen kann mittels Verschraubung oder Einfräsung ausgeführt werden.

Die Schrittmaßregel ist ein Richtwert und Anhaltspunkt für die Planung und Holzstiegenberechnung. Diese Regel kann je nach Gegebenheiten nach unten oder oben abweichen. Die Schrittmaßregel beruht auf Erkenntnisse der menschlichen Schrittlänge und kann daher nur ein grober Richtwert sein, da Menschen unterschiedliche Körpergrößen aufweisen.

Errechnet werden diese Breiten und Höhen einer Holzstiege durch die sogenannte Schrittmaßregel. Abhängig von Neigung der Holzstiege ist die Schrittlänge eines Menschen ca. 62-65 cm. So ergeben sich bei häufigen Stiegenneigungen eine Auftrittsbreite von 25-29cm sowie eine Stufenhöhe von 17-20cm als Verhältnis. Diese Angaben beziehen sich jedoch nicht auf Spindel/Wendelstiegen, für diese Bauart gelten eigene Normen und Berechnungen (mehr Höhe und weniger Breite der Stufen).

Grundsätzlich spielen viele Faktoren für die Preisgestaltung eine Rolle, wie Grundform, Bauart, Ausführung, und Materialien. Für eine Preisermittlung benötigen wir nur folgende Informationen: Bauplan mit Holzstiege, Bildmaterial von baulicher Situation (wenn vorhanden,) Bildauswahl von unserer Homepage, gewünschte Holzart. Aufgrund von diesen Punkten erhalten Sie in Kürze einen unverbindlichen Kostenvoranschlag.

Eine Holmtreppe ist einer aufgesattelten Holztreppe grundsätzlich sehr ähnlich da ebenfalls die Stufen auf den steigenden ausgefrästen Holmen aufliegen. Bei diesem Typ werden ein oder mehrere Holme meist mittig im Treppenverlauf platziert. Die Stufen ragen über die tragenden Holme beidseitig hinaus. Diese Variante kann sowohl als offenen wie auch geschlossene Ausführung mit Setzstufen eingesetzt werden.

Bei dieser Bauform von Holzstiegen laufen die steigenden ausgefrästen Wangen unter den Stufen, wobei die Stufen von oben auf diese Wangen aufgesetzt werden. Somit sind die Wangen von oben nicht sichtbar. Diese Bauart ist als offene oder geschlossene Variante mit Setzstufen möglich. Bei dieser Stiegenart ist auch eine Ausführung als Faltwerkstiege möglich. Ebenfalls eignet sich die aufgesattelte Variante sehr gut bei Holzstiegen welche zwischen 2 Wänden verlaufen.

Hier teilt sich der Einsatzbereich der Holzstiege in öffentlichen Bereich, privaten Bereich, Haupt und Nebentstiegen. Am häufigsten sind Holzstiegen im Privatbereich mit einer Breite von 80-110 cm gängig. Die nutzbare Breite (Laufbreite) wird von Handlauf-Innenkante bis zur fertigen Wand festgelegt. Bei der nutzbaren Breite der Holzstiege gibt es grundsätzlich keinen Unterschied zwischen gerader, gewendelter oder Podeststiege.

Unter verschiedenen Stiegenarten versteht man einen Übergriff mit vielen Unterscheidungsmöglichkeiten. Diesen Begriff kann man kategorisieren nach: Grundrissarten, Bauarten, Materialen, Zweck bzw. Einsatzbereich usw.

Grundrissarten: gerade, gewendelte  in 90°,180° und 270°, Podeststiegen 90° und 180°, Bogenstiegen und Spindelstiegen.

Konstruktive Bauarten: Wangenstiegen eingestemmt oder geschraubt, Sattelwangenstiegen, freitragende bzw. handlauftragende Bolzenstiegen, Holmstiegen, Spindelstiegen/Wendelstiegen, Kragarmstiegen („Flying-Steps“)

Materialen:  Holzstiegen, Stahlstiegen, Betonstiegen, Steinstiegen,

Zweck bzw. Einsatzbereich: Dieser Begriff überschneidet sich ebenfalls teilweise mit baurechtlich verwendeten Definitionen: öffentliche Stiegen, Fluchtstiegen, Hauptstiegen, Nebenstiegen, usw.

Als Oberflächen werden alle Maßnahmen bezeichnet mit denen die Holzstiegen, entweder verschönert oder geschützt werden. Für eine weitere Veredelung der Oberfläche kann die Holzoberfläche gebürstet werden. Durch die gebürstete Oberfläche wird die Holzstruktur wiederstandfähiger und unempfindlicher. Zudem wird die Holzstiege im Stufenbereich rutschhemmender. Vorzugsweise sind geölte Oberflächen aber auch lackierte möglich. Die geölten Oberflächen sind im Stiegenbereich zu bevorzugen, da diese zusätzlich eine rutschhemmende Wirkung aufweisen. Diese Öle sind in verschiedenen Farbtönen erhältlich und machen eine leichte bauseitige Nachbehandlung ohne Fachmann bei Beschädigung selbst möglich. Geölte Oberflächen feuern die Holzfarbe und Struktur der Hölzer positiv an und ergeben dadurch eine schöne Optik. Sollte die Oberfläche in lackiert gewählt werden, sollte ein abriebfester „Steplack“ in matter Ausführung (rutschhemmender) eingesetzt werden. Von weiß lackierten Oberflächen wird abgeraten da diese extrem empfindlich sind.

Baurechtsleisten werden bei offenen Holzstiegen unter den Stufen eingesetzt und verringern den Zwischenraum. Somit verhindern diese ein durchfallen. Baurechtsleisten werden vorwiegend zum Schutz von Kleinkindern eingesetzt und sollen den Abstand auf maximal 12cm verringern. Daher werden diese häufig auch als Kindersicherungsleisten bezeichnet.

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